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Zuletzt aktualisiert am 17. August 2017

Die Handballabteilung wurde 1968 gegründet. Mitglieder: 72

Abteilungsleiterin:
Marie-Anne Traub, Gassenäcker 22, 74219 Möckmühl-Züttlingen
Tel. 06298/5571, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Trainingszeiten:

Weibliche und männliche E-Jugend:
Freitags von 16.30  bis 18.00 Uhr in der Jagsttalhalle Möckmühl

Weibliche D-Jugend:
Dienstags von 18.00 bis 19.15 Uhr in der Buchstalhalle in Hardthausen und freitags von 17.30 bis 19.00 Uhr in der Jagsttalhalle Möckmühl

Weibliche C-Jugend:
Dienstags und donnerstags von 18.00 bis19.30 Uhr in der Buchstalhalle Hardthausen

Weibliche B-Jugend:
Dienstags 18.00 bis 19.30 Uhr in der Buchstalhalle Hardthausen und freitags von 18.30 bis 20.00 Uhr in der Jagsttalhalle Möckmühl

 

Handball-Abteilung von Marie-Anne Traub

Liest man die chronologische Aufführung über die wichtigsten Ereignisse der Handball-Abteilung, sieht man, wie viele Erfolge die Arbeit der noch relativ kurz bestehenden Abteilung gekrönt haben. Dabei sind es erst 40 Jahre her, seit Marie-Anne Traub (geb. Weilbrenner) und Elke Roos (geb. Heß) eine Gruppe Jugendlicher für das Handballspiel begeistern konnten. Bald bildete sich unter der Leitung von Franz Gertig auch eine Damenmannschaft. So wurde 1968 eine eigene Abteilung Handball unter dem 1. Abteilungsleiter Franz Gertig ins Leben gerufen. Zur damaligen Zeit und bis heute ist der SC Züttlingen der einzige Verein aus dem Jagsttal, der dem Bezirk VII Neckar/Kocher zugehörte. Inzwischen fand eine Umbenennung in Bezirk I Heilbronn/Franken statt.

Die Jugendmannschaft konnte bereits vor Aufnahme des offiziellen Spielbetriebes bei einem Turnier in Degmarn, bei dem sie gegen die Heimmannschaft und Kochertürn siegreich blieb, zeigen, was in ihr steckt. Beide gegnerischen Mannschaften hatten zur gleichen Zeit den Trainingsbetrieb aufgenommen. Ihr erstes Punktspiel bestritt die weibliche Jugend am 13. Oktober 1968. Trotzdem war es eine Riesenüberraschung - und sorgte in Handballkreisen für Aufsehen - als sie genau ein Jahr später in Oedheim die Kreismeisterschaft gewinnen konnte. Nur um ein Tor verpasste sie gar im entscheidenden Spiel die Württembergische Meisterschaft.

Aber auch die Damenmannschaft zog bald nach und konnte bereits in der Hallenrunde 1972 ihre erste Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga 1 feiern. Zur damaligen Zeit wurde bereits eine Hallen- und Feldrunde ausgetragen, wobei letztere für den SC Züttlingen Priorität hatte, konnte man doch auf dem heimischen Sportplatz vor zahlreichem Publikum spielen. Da es zur damaligen Zeit auf den meisten Plätzen nichts zu trinken gab und das mitgebrachte Getränk zu warm war, ordnete der Trainer Franz Gertig an, dass auf der Auswechselbank Apfelsinenschnitze angeboten wurden. Für dies war seine Frau zuständig, was ihr die natürlich gut gemeinten Scherznamen "Orangenmutti" oder "Orangenfrau" einbrachte. Manche der unterlegenen Spielerinnen und gar manche Trainer sahen darin eine fast an Doping grenzende Vitaminspritze. Als jedoch die Nachfrage zu groß und der Erfolg immer größer wurde, stellte man diese Sonderleistung ein.

Doch auch als es keine Vitamine mehr auf der Auswechselbank gab, blieben die Erfolge nicht aus. Die vorangegangene Liste ist längst nicht vollständig. Außer den angeführten Kreis- und Bezirksmeisterschaften konnte die Handballabteilung noch viele Staffelmeisterschaften erringen, von den 2. oder 3. Plätzen ganz zu schweigen.

Doch nicht nur bei den Verbandsrunden konnten die Mannschaften auftrumpfen, auch bei Turnieren konnte gegen oft höher spielende Mannschaften vorne mitgemischt werden.

Auch der Freizeitbereich wurde in den 70er Jahren großgeschrieben. So bleiben allen die Freundschaft zu den Sportlern aus Schwarzerden (Saar), die über einige Jahre im Wechsel über Wochenendbesuchen gepflegt wurde, die Berlinfahrt oder die bis zu 3 Wochen dauernden Ferien im Zeltlager des DRK an der Ostsee (da hielt sogar der D-Zug in Züttlingen und unser Bahnhof wurde zum Tor der Welt) in Erinnerung.

An diesen Veranstaltungen nahmen auch die Angehörigen der anderen Abteilungen teil. Nach dem 50-jährigen Vereinsjubiläum nahmen auch die Männer unter Helmut Zethmeyer den Ball in die Hand. Dieser Herrenmannschaft folgte alsbald eine männliche Jugend. Die sportlichen Leistungen aller Mannschaften fanden große Anerkennung bei den Zuschauern.

Leider verlief sich diese Resonanz, als die Feldrunde im aktiven Bereich ganz gestrichen und in der Jugend vermindert ausgespielt wurde. Die Abteilung war nun durch die Tatsache, keine eigene, spielgerechte Halle zu besitzen, auf den guten Willen fremder Vereine angewiesen. Zunächst trug man die Heimspiele in Öhringen, später in Neuenstadt aus. Echte Heimspiele gab es somit keine mehr.

Auch die Herrenmannschaften konnten Erfolge aufzeigen und Meisterschaften erringen. Aber leider konnten die Leistungen nicht stabilisiert werden. Ausbildung und berufliches Fortkommen war oft nur über größere Entfernungen möglich, und so musste immer wieder von vorn angefangen werden. Immer wieder gab es Jahre, in denen der SC Züttlingen keine Männermannschaften stellen konnte. Aber auch bei den Damen machte sich diese Problematik bemerkbar. Hinzu kam, dass es in den 80er Jahren versäumt wurde, kontinuierliche Jugendarbeit zu betreiben. Zwar begann man 1989 eine Minigruppe aufzubauen, aber von den damaligen A-Jugendlichen konnte kaum eine Spielerin in der Damenmannschaft weiterspielen. Der Höhepunkt dieser Entwicklung bildete die Abmeldung der Damenmannschaft aus der Landesliga.

Anfangs der 90er Jahre versuchte man durch einen Neuaufbau in der Jugendarbeit den Handballsport wieder attraktiv zu machen. Wieder waren es die Gründungsmitglieder, Elke Roos und Marie-Anne Traub, die inzwischen die Abteilungsführung übernommen hatten, mit der Bildung einer Minigruppe und der Maßnahme "Kooperation Schule - Verein", Jugendliche für den Handballsport zu mobilisieren. Zusammen mit dem sehr aktiven Jugendleiter Jens Nied gelang es in den folgenden Jahren, durch konsequente Jugendarbeit die Mitgliederzahl auf rund 100 Mitglieder (meist Jugendliche) zu steigern. Eine besondere Auszeichnung durfte der SC Züttlingen 1992 mit der Erringung des Jugendehrenpreises des Handballverbandes Württemberg erfahren.

1993 wurde das 25-jährige Bestehen der Handballabteilung gefeiert. Im Jubiläumsjahr konnte die Handballabteilung einen besonderen Leckerbissen mit den Ländervergleichsspielen der weiblichen und männlichen B-Jugendmannschaften der Handballverbände Württemberg und Niedersachsen bieten. Auch als Ausrichter der Zwischenrunde des Velux-Cups und der Endrunde der VR Talentiade wurde die Handballabteilung des SC Züttlingen mit viel Lob seitens der teilnehmenden Vereine und des Handballverbandes Württemberg bedacht.

Besonderen Anklang fanden in den vergangenen Jahren sowohl die Freizeiten in Borgwedel, Sigmaringen und Frankreich, als auch die Ausflüge zum Miramar Weinheim und nach Bottrop zu Warner Bros. Movie World. Nicht zuletzt die Fahrten zur Damen WM in Sindelfingen, zu Länderspielen der Herren in Stuttgart und Karlsruhe, sowie zum Final Four (DHB Pokal) in Hamburg werden den Teilnehmern im Gedächtnis bleiben.

In den vergangenen Jahren nahm die Handballabteilung immer mit mehreren Mannschaften am Spielbetrieb des Handballbezirkes 1 Heilbronn/Franken teil. Mehrere Vize- aber auch zwei Meisterschaften konnten errungen werden. Von 1999 verfügt der SC Züttlingen auch wieder über eine Herrenmannschaft, die jedoch 2007 wieder vom Spielbetrieb abgemeldet werden musste. Im Jungendbereich spieln im Spieljahr 2008 eine weibliche B-Jugend und eine neugegründete männliche E-Jugend, die auf Anhieb Staffelsieger in der Hallenrunde 2007/08 wurde.

Im Schiedsrichterwesen konnte die Handballabteilung stets im einigen Schiedsrichtern aufwarten. Momentan pfeifen die Schiedsrichter Marie-Anne Traub und Jens Nied für den SC Züttlingen. Beide sind ebenfalls Mitarbeiter im Handballbezirk Heilbronn-Franken. Jens Nied hat das Amt des Bezirksspielwartes der männlichen Jugend und des VR Beauftragten inne. Marie-Anne Traub ist im amt des Stellvertretenden Bezirksvorsitzenden der Jugend. Jens Nied erhielt für diese Tätigkeit am Bezirkstag die Verbandsehrennadel des Handballverbandes Württemberg in Silber, Marie-Anne Traub am Verbandstag 2008 die Ehrennadel des Deutschen Handballbundes in Bronze.

Für die Zukunft bleibt zu wünschen, dass sich noch mehr Trainer und Betreuer zur Verfügung stellen, damit die Entwicklung im Handballsport des SCZ auch weiterhin aufwärts geht.

   
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